Zwinger "von der Fuchsbäke FCI"

Wir sind Züchter im DTK / VDH (Deutschen Teckelklub / Verband für das Deutsche Hundewesen) und unterliegen den Richtlinien und Kontrollen dieser Verbände.

 

 

Warum "von der Fuchsbäke"?

 

Die Oldenburger wissen es - wir haben in unserer schönen Stadt viele "Bäken". Es gibt die Hausbäke, die Kaspersbäke, die Tweelbäke, die Beverbäke... und eben die Fuchsbäke.

Was ist denn nun eine Bäke?

"Bäke" ist die mittelniederdeutsche Bezeichnung für einen Bach.

Da die Fuchsbäke in der Nähe meiner Arbeitsstelle fließt, kam schnell die Idee, den Namen als Zwingernamen zu verwenden. Zudem verbindet man den Fuchs durch den jagdlichen Gebrauch des Teckels mit diesem - und schon stand der Name fest.

 

 

Und so fing alles an...



Meine erste eigene Rauhaarteckel-Hündin Ypsila von der Putziburg.

Die Züchterin gab sie mir 1982 auf den Arm mit den Worten "Einmal Dackel, immer Dackel!" Wie Recht sie hatte! :-)

 

Wie kam es zu der Idee mit der Zucht?

 

Mit 6 Jahren bekam ich nach langem Bitten und Betteln meinen ersten Dackel Ypsila - eine Kaninchenteckel-Rauhaar-Hündin, WT 26.6.1982, aus der Zucht "von der Putziburg" von Hilde Pottharst aus Bremen. Schon 1986 lief ich im Alter von 11 Jahren mit ihr auf einer Ausstellung, sie holte ein wohlverdientes "V" sowie "Bester Rauhaar", und der Richter freute sich, dass ein "kleines Mädchen" einen Teckel vorführt. Damals noch selten - heute nennt man das "Junior-Handling".

Da Hunde ohnehin mein Leben waren - ich zeichnete Hunde, versuchte mich im Schreiben von Hundebüchern und las alles an Hundebüchern und Büchern über Verhaltensforschung, was mir in die Finger fiel, war mein weiterer Weg vorgezeichnet.

 

Meine liebe Ypsila begleitete mich durch dick und dünn, sie wurde fast 16 Jahre alt und starb auf meinem Arm...

 

 

 

Neben meinem eigenen Dackelchen wuchs ich mit den Boxern meiner Tante und dem Dackel meiner Oma auf. Die Hunde unserer Nachbarschaft waren allesamt meine Gassi-Hunde, ich weiß heute noch alle Namen und Rassen...

 

Nach Ypsila kam 1999 meine Rhodesian-Ridgeback-Hündin "Numa" zu mir. Sie lebte wegen einer vererbten beidseitigen Ellenbogen-Dysplasie leider nur 7 Jahre.

 

2002 fand ich während eines Urlaubs auf Fuerteventura unsere liebe Isla (WT ca 01.02.2002) in der Perrera der Insel (spanisches Tierheim). Damals war sie 6 Wochen alt, schon seit drei Wochen ohne Mutterhündin (!) im Tierheim, völlig krank und dehydriert. Natürlich habe ich sie kurzerhand mitgenommen, denn sie wäre dort innerhalb weniger Tage gestorben. Ein dreiwöchiger Urlaub wurde so spontan zu einer bangen Welpen-Aufpäppel-Zeit.

Mit Erfolg - Isla hatte sich nach kurzer Zeit toll erholt, die Flugreise nach Deutschland gut überstanden... und hat gerade ihren 14. Geburtstag bei uns gefeiert! (Nachtrag: nur drei Tage nach ihrem 14. Geburtstag ist unsere liebe Isla am 4.2.2016 über die Regenbogenbrücke gegangen...)

 

2012 kam dann unsere Emmi zu uns.

Die erste Idee war ja, sie zu meiner Arbeit mit hörgeschädigten Kindern mitzunehmen. Also wurde Emmi ihr erstes Lebensjahr auf diesen "Job als Therapiedackel" vorbereitet.

Nebenbei habe ich mit ihr Zuchtschauen besucht, auf denen sie sehr gute Bewertungen bekam. 

Sowieso schon in der Hundewelt verhaftet, kam ziemlich schnell der Gedanke, mit dieser rundum tollen Hündin eine kleine Liebhaberzucht aufzubauen.

 

So nahm ich im Herbst 2014 Kontakt zur zweiten Zuchtwartin des DTK Oldenburg, Frau Rippen, auf. Es folgten Besuche, Gespräche, eine "mündliche Prüfung" im Rahmen der Zwingerabnahme, und natürlich die Abnahme unserer Räumlichkeiten in Bezug auf eine Teckelzucht.

Da Emmi alle Voraussetzungen wie DTK Ahnentafel, Formwertnoten, Einmessung als Zwergteckel, Begleithundprüfung, Zahn- und Rutenstatus, DNA-Nachweis nachweislich erfüllt hat, stand nun einer Zuchtzulassung und der erfolgreichen Zwingerabnahme nichts mehr im Weg.

Seit dem 01.01.2015 sind wir offizieller DTK-Zwinger "von der Fuchsbäke".

Seit Juli 2015 Zwingernamenschutz durch die FCI (Fédération Cynologique Internationale).

 

Im Juni 2015 kam unsere rote Rauhaarhündin Naia vom Hirschsprungtal im Alter von 9 Wochen zu uns. Sie hat ebenfalls die Zuchtzulassung durch den DTK, wird allerdings nicht zur Zucht eingesetzt.

 

Anfang Mai 2016 wurde unsere Ava in unserem A-Wurf bei uns geboren. Sie ist unsere erste eigene Nachwuchshündin.